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Die Welt besonders von Kindern und Jugendlichen ist stark von Phantasien geprägt. Dadurch ist auch der ungeheure Erfolg zu erklären, den Romane wie die Geschichten um Harry Potter oder Der Herr der Ringe verbuchen können.

Kennzeichnend für Fantasy-Spiele ist, dass sie auf Sagen und Mythen mit märchenhaftem Charakter beruhen. Der Held ist oftmals ein Zauberer oder besitzt sonstige übernatürliche Fähigkeiten, mit denen er letztlich die Monster und alles Böse besiegt.

Die Spielwarenindustrie hat sich diese Begeisterung der Jugend zunutze gemacht und Brettspiele auf den Markt gebracht, die genau auf diesem Phänomen basieren. Viele davon werden nach herkömmlichem Muster am Tisch mit Brett, Figuren und etlichem Zubehör gespielt. Dabei ist das Brett selbst bereits landschaftlich gestaltet, die Personen haben nicht einfach abstrakte Formen, sondern eher die Gestalt von kleinen Menschen; aber das Ganze bewegt sich eben doch weitgehend in nur zwei Dimensionen.

Mit der rasanten Entwicklung, die in den letzten Jahren auf dem elektronischen Sektor stattgefunden hat, und der damit verbundenen erhöhten Leistungsstärke der PCs fällt inzwischen der weitaus größte Teil in das Genre der Computerspiele. Hier sind alle Elemente – von der Landschaft bis hin zu den Akteuren – dreidimensional auf dem virtuellen Spielbrett, dem Monitor, zu sehen; per Mausklick werden die Figuren verschoben, sie können miteinander kämpfen, sich in Höhlen verstecken und alles tun, was die Spielregeln und der Monitor zulassen.

Als eines der frühesten Fantasy-Spiele darf Final Fantasy gelten, das als Video-Game 1987 in Japan erschien und wenig später den US-Markt eroberte. Mittelweile sind zahllose Folgeversionen auch auf den europäischen Markt gekommen, die sich den gewandelten elektronischen Gegebenheiten anpassen. In diesem Spiel regieren nicht nur die vier Elemente, sondern auch verschiedene menschliche bzw. übermenschliche Figuren. In den frühen Versionen haben diese Personen noch keine ausgebildeten Charaktere. sondern werden vor Spielbeginn einer von vier Klassen zugeordnet und können dann entsprechend dieser Fähigkeiten agieren.

Heute gibt es zahllose Fantasy-Spiele mit den unterschiedlichsten Handlungsvorgaben. Gemein ist ihnen allen, dass der Spieler dem Guten dazu verhilft, sich durchzusetzen – nach großen Anstrengungen und mit der Unterstützung guter Geister, Magier oder auch Zauberer.


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