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Genau genommen ist nahezu jedes Spiel dazu angetan, den Spieler Neues zu lehren oder seine bestehenden Kenntnisse und Fähigkeiten zu festigen; entweder im großen Bereich der Sozialkompetenz oder auch in tatsächlichen Wissensgebieten. Dennoch grenzt man die eigentlichen Wissensspiele von solchen ab, in denen Wissen nur nebenbei zum Tragen kommt.

Schon in den Anfängen des deutschen Fernsehens gab es Quizsendungen, die sich in veränderter Form nach wie vor großer Beliebtheit beim Publikum erfreuen. Die dort abgefragten Gebiete sind es aber wohl weniger, was sie zum Publikumsmagneten macht; denn gerade in den höheren Gewinnregionen sind die Fragen oftmals so speziell, dass der Zuschauer innerlich abschaltet. Und vor allem: für ihn auf dem Sofa geht es ja um nichts. Daran ändert auch die Online-Version verschiedener Quizsendungen nicht viel: Der Ratende freut sich zwar über eine korrekt gegebene Antwort, prägt sich aber bei einer falschen nicht zwangsläufig die richtige ein.

Anders ist es bei den eigentlichen Wissensspielen. Aus der großen Fülle sei hier das trivial pursuit herausgegriffen, das sich schon seit vielen Jahren auf dem Markt behauptet und zwischenzeitlich in etlichen neuen Versionen erschienen ist. Diese sind mittlerweile auch auf unterschiedliche Anwendergruppen abgestimmt.

Die Anfänge dieser ‚alltäglichen Verfolgung’, wie die deutsche Übersetzung in etwa lautet, gehen auf das Jahr 1979 zurück. In Montreal wurde das Spiel fast aus einer Laune heraus geboren. Nach anfänglich schleppendem Verkauf wurde es schon bald ein Kassenschlager. Mittlerweile wird es in über 20 Sprachen produziert und in mehr als 30 Ländern vertrieben.

Der Grundgedanke ist recht simpel: Auf einem Spielbrett gibt es ein Rad mit sechs Speichen, wobei sowohl auf dem Außenkreis, als auch auf den Speichen selbst Felder in unterschiedlichen Farben aufgebracht sind. Dabei steht jede Farbe für eine Kategorie, aus der Fragen mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad beantwortet werden müssen. Jeder Mitspieler ist also bemüht, richtig zu antworten, da er nur dann würfeln und seine Figur weiterziehen lassen darf. Klingt sehr simpel, und das ist es auch, wenn natürlich noch einige Finessen ins Spiel eingebaut sind. Aber trivial pursuit macht vor allem in größerer Runde ungeheuer viel Spaß. Ganz nebenbei kann man sein Wissen testen und wird sich die korrekte Antwort vielleicht sogar merken – beim nächsten Spiel könnte ja dieselbe Frage kommen…

Besonders schön bei trivial pursuit ist der Umstand, dass Kinder ihre eigenen Fragen gestellt bekommen und somit nicht von vornherein den Erwachsenen gegenüber im Nachteil sind. Und neben zahllosen Ländereditionen gibt es inzwischen auch solche Ausgaben, deren Fragen sich mit einzelnen Themenschwerpunkten befassen, also etwa den 90er Jahren, Film und TV, Sport und vielem mehr.
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Spiel des Wissens
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Sortivity (Spiel)
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